Newcomerin: Claudia Larsen
Das Magazin Fotospiegel stellt in der Rubrik Newcomer regelmässige Fotografinnen und Fotografen vor, die auf der Schwelle zwischen engagiertem Amateur oder Semi-Profi und Profi stehen. In der Dezember 2007 Ausgabe finden Sie das Portrait der Schweizerin Claudia Larsen, die sich ausschliesslich dem Thema "Weiblichkeit" widmet. (Auszug aus dem Interview)
Fotospiegel: Frau Larsen, Sie sind mit Ihrem kaufmännischen Background eine Quereinsteigerin. Nun haben Sie Ihr Hobby zum Beruf gemacht und widmen sich seit 10 Jahren nur noch der Kunst. Wie kam es dazu?
Claudia Larsen: Ja, richtig, ich bin eine typische Quereinsteigerin. Als Kind habe ich sehr viel gemalt und gezeichnet. Ich habe die Handelsschule abgeschlossen und in einer Werbeagentur gearbeitet. Die Malerei und die Bildhauerei waren während meiner beruflichen Tätigkeit meine Hobbies. Die Fotografie war damals noch mehr Mittel zum Zweck. In dieser Zeit hatte ich dann das grosse Glück Patrizio di Renzo kennen zu lernen und konnte von ihm sehr viel über das Handwerk Fotografie vor der digitalen
Zeit und die Bildinszenierung lernen. Die Fotografie begann mich immer mehr zu faszinieren und ich lernte mich immer besser mit dieser Kunstform ausdrücken.
Fotospiegel: Die Fotografie wurde also zu Ihrer Lieblingsdisziplin?
Claudia Larsen: Die Fotografie gibt mir sehr grossen kreativen Spielraum. Ich kann Bilder inszenieren, gestalten und später wieder verändern. Ich kann mit der Kamera auch malen und diese Bilder inspirieren mich dann wieder zu Skulpturen. Die Fotografie ist für mich heute wichtigstes Ausdrucksmittel geworden...
Links:
Marie-Francoise Ruesch
Dezember 2007
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